Zink – Das Allroundtalent für Dein Immunsystem und Deine Schönheit

Gesunde Frau im Schnee

Übersicht

Was ist Zink und für was ist Zink gut?

Warum ist Zink für Dein Immunsystem wichtig?

Welche Lebensmittel enthalten Zink?

Wieviel Zink am Tag sollte es sein?

Wer hat einen erhöhten Zinkbedarf?

Zinkmangel — welche Symptome gibt es?

Wann wirkt Zink am besten?

 

 

Was ist Zink und für was ist Zink gut?

Zink ist ein Mineralstoff, genauer gesagt ein Spurenelement. Das bedeutet, dass er nur in Spuren, also weniger als 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht, im Körper vorkommt. Zink ist an vielen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper beteiligt, wie z. B. am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Zink gilt aber auch als besonders wichtig für das Immunsystem. Das Spurenelement ist zudem auch als Beauty Vitalstoff für schöne Haut, Haare und Nägel bekannt. Außerdem spielt es eine Rolle für das Wachstum, die sexuelle Entwicklung und Fruchtbarkeit sowie für das Empfinden von Geschmack und Appetit. Zink hilft aber auch in der Bekämpfung Freier Radikaler, die gesunde Zellen angreifen und die Immunabwehr schwächen können. Dein Körper speichert nur begrenzt Zink. Umso wichtiger ist es, dass Du auf eine ausreichende Zinkzufuhr achtest.

Warum ist Zink für Dein Immunsystem wichtig?

Zink ist für die Immunabwehr unerlässlich. So ist es z. B. bei der Bildung von Antikörpern beteiligt, die Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger abwehren. Kurzum: Ohne Zink geht nichts. Aus einer systematischen Übersichtsarbeit der englischen Cochrane Organisation, die klinische Studien zusammenfasst und bewertet, zeigt sich: Bei Einnahme von Zink innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten erster Erkältungssymptome können die Dauer und die Schwere des Verlaufs von Erkältungen bei normalerweise gesunden Erwachsenen reduziert werden.1

Welche Lebensmittel enthalten Zink?

Lebensmittel tierischen Ursprungs enthalten besonders viel Zink wie Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Eier, Milch und Käse. Du bist Veganer? Dann kannst Du Deinen Zinkbedarf über Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Kürbiskerne decken. Wichtig ist dabei, dass es sich wirklich um Vollkornmehl handelt. Herkömmliche Weißmehle enthalten weniger Zink. Grundsätzlich ist die Aufnahme von Zink aus pflanzlichen Quellen durch die enthaltene Phytinsäure schwieriger für Deinen Körper. Durch Einweichen bei Hülsenfrüchten, durch Keimung oder Sauerteiggärung kann aber die Phytinsäure „deaktiviert“ und somit die Verfügbarkeit von Zink für den Körper erhöht werden.

Die traditionellen Volksheilkunden lateinamerikanischer Länder verwenden die Acerola-Kirsche, um diverse Krankheiten und Beschwerden zu lindern:

  • Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems
  • Durchfall
  • Verletzungen
  • Fieber

Wieviel Zink am Tag sollte es sein?

Wieviel Zink Du benötigst, hängt von Deinem Alter, Deinem Geschlecht und auch von der Phytatzufuhr ab. Phytat ist eine Form der Phytinsäure. Die Phytatzufuhr ist hoch, wenn man z. B. keine tierischen Lebensmittel isst, dafür aber viel unfermentierte Vollkornprodukte. Dann ist die Zinkaufnahme über die gewählten Nahrungsmittel eher schlecht. In diesem Fall muss man mehr Zink einnehmen, damit der Körper ausreichend versorgt wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für männliche Erwachsene ab 19 Jahren 14 mg Zink pro Tag bei einer mittleren Phytatzufuhr, bei Frauen in der gleichen Altersgruppe sind es 8 mg Zink pro Tag. Für Schwangere und Stillende sind die Referenzwerte etwas höher. Mehr dazu unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/

Wer hat einen erhöhten Zinkbedarf?

Wenn Du zu den folgenden Personengruppen gehörst, benötigt Dein Körper mehr Zink als üblich:

  • Schwangere und stillende Frauen
  • Jugendliche
  • Veganer und strenge Vegetarier
  • Sportler mit einem hohen Trainingspensum
  • Menschen in länger andauernden Belastungssituationen (Stress)
  • Raucher

Zinkmangel — welche Symptome gibt es?

Zinkmangel kann sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Natürlich können sämtliche Symptome auch andere Ursachen haben. Deshalb solltest Du bei Verdacht auf einen Nährstoffmangel unbedingt eine Blutuntersuchung beim Heilpraktiker oder Arzt machen lassen. Zinkmangel äußert sich z. B. in:

  • Reduziertem Geschmacksempfinden und Appetitlosigkeit
  • Entzündlichen Hautreaktionen wie Ekzeme
  • Wundheilungsstörungen
  • Haarausfall
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Wachstumsstörungen bei Kindern oder Jugendlichen

Wann wirkt Zink am besten?

Grundsätzlich wird Zink aus tierischen Quellen wie Rind- oder Schweinfleisch, Milch, Eier oder Käse besser aufgenommen. Lebensmittel, die also Aminosäuren und Eiweiße und gleichzeitig Zink enthalten, begünstigen die Aufnahme. Bei Zink aus pflanzlicher Quelle sollte der Phytatgehalt durch Einweichen, Gärung oder Keimung gesenkt werden. Zinkpräparate, also Nahrungsergänzung, sollten am besten zur Mahlzeit eingenommen werden, da sie auf leeren Magen Magenprobleme verursachen können. Bei Nahrungsergänzung solltest Du darauf achten, dass es sich um eine organische Verbindung handelt. Sie wird besser vom Körper aufgenommen. Dazu gehört z. B. auch Zink Bisglycinat, also Zink-Chelate aus einer Kombination aus Zink und Aminosäuren. Aminosäuren fördern im Darm die Aufnahme von Zink.

Du siehst: Zink ist ein wichtiges Spurenelement, auf das Dein Körper keinesfalls verzichten kann, um gesund zu bleiben. Insbesondere wenn Du Dich vegetarisch oder vegan ernährst, solltest Du Deine Zinkversorgung gut im Auge behalten.


Power-Nährstoff zum Schutz der Immunabwehr:

Zink 

 

Quelle:

1 Review: Cochrane Database Syst Rev. 2011 Feb 16;(2):CD001364. doi:10.1002/14651858.CD001364.pub3. : Zinc for the common cold https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21328251/

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